Klaus Voss

Vita

Qualifikation
MSc. in Management (MCI)
Diplom-Sozialpädagoge (FH)
Suchttherapeut

Privates
* 26.07.1966
verheiratet
3 Kinder (7, 11 und 19 Jahre)

Hobbies
Fallschirmspringen

März 2011

Klaus Voss

Geschäftsbereichsleiter Soziale Dienste

Klaus Voss ist aktuell Geschäftsbereichsleiter der Suchtkrankenhilfe und wird ab 01. April 2011 den fusionierten Geschäftsbereich Soziale Dienste (vormals Soziale Dienste und Suchthilfe) verantworten.

Damit Sie wissen, mit wem sie es zu tun haben, hier ein paar Eckdaten zu Klaus Voss sowie die ersten Aussagen zu seiner neuen Position.

Wer ist Klaus?

Klaus Voss, geboren am 26.07.1966, ist verheiratet und Vater von drei Kindern im Alter von sieben, elf und neunzehn Jahren.

Nach dem Abitur absolvierte Klaus eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Hier legte er seine kaufmännischen Grundkenntnisse. Eine Weiterentwicklung in einem anderen Berufsfeld war ihm jedoch damals sehr wichtig. Während seiner 15-monatigen Wehrpflicht, hat er dann beschlossen, ein Studium der Sozialen Arbeit anzuschließen. Also studierte Klaus an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Resozialisierung. In seinen beiden Praxissemestern war er in der Justizvollzugsanstalt Bernau und der Bewährungshilfe Rosenheim tätig. Sein Weg als Diplom-Sozialpädagoge (FH) führte direkt nach dem Studium zum Diakonischen Werk Rosenheim, für das er bis heute tätig ist. Am 1. Oktober 1993 startete Klaus seine berufliche Karriere in den Wohngemeinschaften der Sozialen Dienste. Etwa vier Jahre später wechselte er dann in die Suchtkrankenhilfe und arbeitete in der Soziotherapeutischen Facheinrichtung „Haus Sebastian“. Nach seinen Funktionen als Dienststellen- und Bereichsleiter, verantwortet er seit zwei Jahren als Geschäftsbereichsleiter der Suchtkrankenhilfe.

Neben seinen Qualifikationen als Schuldnerberater, Erlebnispädagoge, Sozialmanager und Organisationsentwickler sowie Systemischer Therapeut und Berater, studiert Klaus derzeit am Management Center Innsbruck (MCI). Dieses Studium wird er im Oktober diesen Jahres mit dem Master of Science ( MSc) abschließen.

Wie wir in Deiner Kurzvita sehen können, bist Du bereits seit mehreren Jahren in einer Leitungsfunktion. Was macht Leitung für Dich aus?

Klaus:
„Eine zentrale Aufgabe der Führung beziehungsweise des Managements ist für mich die Kommunikation. Dabei finde ich es wichtig, die vertikalen, horizontalen und lateralen Kommunikationsebenen zu beachten. Als Leitung muss ich wissen, wer welche Informationen zu welchem Zeitpunkt braucht und mit welchen Strukturen ich diesen Informationsfluss sichern kann. Auch über den Wissenstransport hinaus bin ich dafür verantwortlich, die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die meine Mitarbeitenden zur adäquaten Ausführung ihrer Tätigkeit benötigen.“

Was macht Dir an Deinem Job besonders Spaß?

Klaus:
„Die Dynamik, die ich in meiner täglichen Arbeit erlebe. Ich genieße es, aktiv zu sein und neue Dinge auszuprobieren. Ich bin immer offen für Veränderungen. Auch wenn das der anstrengend sein kann.“

Glaubst Du, dass diese Dynamik auch mit dem Träger zu tun?

Klaus:
„Ja, ganz sicher sogar. Wenn ich das Diakonische Werk Rosenheim beschreiben müsste, würden mir als erstes die Begriffe Dynamik und Flexibilität einfallen. Ich denke, dass das zum einen mit den Personen im Unternehmen zusammenhängt und zum anderen mit den vorherrschenden Strukturen. Es ist nicht nur geduldet, sondern erwünscht, sich einzubringen, mit den Trends zu gehen oder besser noch als Trendsetter zu agieren. Diese Freiheit und die Möglichkeiten der Weiterentwicklung machen meinen Job super spannend.“

Du wirst ab April diesen Jahres den fusionierten Geschäftsbereich Soziale Dienste, gemeinsam mit Susanne Podchul in der Stellvertretung, verantworten. Welche Erwartungen hast Du an diese Fusion?

Klaus:
„Ich denke, dass die Zusammenlegung auf jeden Fall einige Chancen mit sich bringen wird. Eine sehe ich darin, das vernetzte Arbeiten zu stärken und gemeinsam passgenaue Angebote für die Adressaten unserer Dienstleistung zu schaffen. So können sich beispielsweise Mitarbeitende unterschiedlicher Standorte die Bälle zuspielen, d.h. ist das Angebot A für den Klienten nicht das Richtige, so vermittle ich an meine KollegInnen mit dem Angebot B. Im Zentrum steht natürlich immer das Ziel eine optimale Hilfestellung zu schaffen oder zu kreieren und die Klientel bestmöglich zu versorgen. Die Fusion wird die Zusammenarbeit intensivieren und die gegenseitige Unterstützung erleichtern, sowie Prozessabläufe optimieren. Durch das Mehr an Möglichkeiten wird es auch zunehmend gelingen, individuelle Lösungen für den jeweiligen Hilfesuchenden zu gestalten. Ich möchte mit allen Beteiligten und unter Wahrung aller möglichen Interessen in die Zukunft schauen und die Angebote des Geschäftsbereiches zeitgemäß gestalten.“

Was wünschst Du Dir in Hinblick auf die Zusammenlegung der beiden Geschäftsbereiche?

Klaus:
„Ich wünsche mir eine Fusion ohne große Reibungsverluste und eine bestmögliche Auslastung der einzelnen Bereiche. Hierbei ist es mir wichtig, den sozialen mit dem wirtschaftlichen Gedanken gleichberechtigt zu sehen. Denn ich bin davon überzeugt, dass es wirtschaftliche Sozialarbeit sowie soziale Wirtschaftlichkeit gibt. Zudem freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Susanne.“Ich danke Klaus für das kurze Statement und bin gespannt, welches Potential die Zusammenlegung der beiden Geschäftsbereiche Suchtkrankenhilfe und Soziale Dienste mit sich bringen wird.