Mai 2016

Otto

Otto Knauer


Kindertagesstätten & Ganztagsbildung

Hallo Otto, schön, dass Du hier bist!
Einige werden Dich noch von früher kennen, für alle anderen meine Frage:

Wer bist Du und woher kommst Du?

Ich bin Otto Knauer, ich wohne nördlich von Augsburg. Beruflich gesehen komme ich eigentlich aus dem Diakonischen Werk Rosenheim und der Jugendhilfe Oberbayern. Ich habe hier 17 Jahre gearbeitet und war jetzt fünf Jahre beim Bezirk Schwaben in der Behinderten- und Sozialhilfe, einem ganz anderen Bereich, tätig. Und jetzt komme ich zurück (lacht).

Und wie kam es zu Deinem Revival bei der Jugendhilfe Oberbayern?

Ich bin unschuldig! (lacht) Rolf hat mich angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen kann die Geschäftsbereichsleitung für die Kindertageseinrichtungen zu übernehmen und nach zwei Gesprächen konnte ich es mir sehr gut vorstellen.
Die Kindertageseinrichtungen sind ein großer Bereich und ein Thema was mich die letzten Jahre viel beschäftigt hat - ich habe zu der gesamten Thematik einen guten Bezug, fachlich wie auch persönlich. Im Moment betrifft mich das Thema auch privat noch, meine Tochter ist fünf Jahre alt und somit noch Kindergartenkind. Ich kann das Thema also von allen Seiten sehen.
Mich reizt es auch wieder im Bereich Management einzusteigen, mit allem was dazu gehört, z.B. Finanzen, Personal, Planung, strategische Entwicklung. Auch die Qualitätsentwicklung in den Kindertageseinrichtungen ist für mich ein spannendes Thema.

Du startest im Juni in München, einiges hast Du bereits von Deiner neuen Aufgabe erzählt, was wirst Du genau machen?

Es ist ja so, dass die Kindertageseinrichtungen gut aufgestellt sind und die Bereichsleitungen und alle in den Häusern vor Ort einen super Job machen. Es geht jetzt darum die Sachen abschließend anzuschauen und weiterzuentwicklen, Prozesse und Werte weiterzutragen. Die Frage "Was ist gute Kindertagesbetreuung?" beschäftigt mich, ich möchte Fort- und Weiterbildungen anregen und soweit möglich die Rahmenbedingungen verbessern, so dass wir insgesamt weiterhin so gute Arbeit für die Kinder leisten können.

Wie würdest Du Deinen Charakter mit drei Worten beschreiben?

Ehrgeizig, ausgleichend und humorvoll.

Erinnerst Du Dich an eine lustige Situation aus Deiner eigenen schulischen Laufbahn?

Lustig ist bei mir eigentlich, dass ich selbst nie im Kindergarten war. Meine Mutter war klassische Hausfrau in den 60iger Jahren und fand, dass ihr Kind nicht in den Kindergarten muss wenn sie zuhause ist. Der Kulturschock war dann die Schule für mich. Ein bisschen Kindergarten wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, das hängt mir wohl seitdem nach (lacht).

Welches Kinderlied fällt Dir spontan ein?

Alle meine Entchen (lacht).

Welche drei Gegenstände würdest Du mit auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine Gitarre, mein Ipad - Solarstrom gibt's dort, oder? -... Ansonsten bin ich auf einer einsamen Insel relativ anspruchslos (lacht).

Jetzt hast Du die Qual der Wahl:

Frühaufsteher oder Morgenmuffel? Eigentlich Morgenmuffel aber jetzt wohl dann Frühaufsteher (lacht).

Kaffee oder Tee? Kaffee!

Meer oder Berge? Berge!

Hund oder Katze? Hund!

Nun kommt das Spiel "Spontane Ergänzung" - ich fange den Satz an und Du beendest ihn bitte:

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich gern ein/eine... Hund.
Wenn morgen Sonntag wäre, würde ich... ausschlafen!
Wenn ich noch einmal ein Kind sein könnte, würde ich den ganzen Tag... Fahrrad fahren.
Als Jugendlicher durfte ich nie... länger als bis 22 Uhr weg bleiben (lacht).

Vielen Dank für das Interview und einen guten Start bei der Jugendhilfe Oberbayern!

Das Gespräch führte Annika Brodmann, Kommunikation + Marketing.